Mitarbeitervertretung

im Kirchenkreis Harzer Land

Befristete Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld für privatrechtlich beschäftigte Mitarbeiter*innen

Der Gesetzgeber hat eine Änderung der Regelungen zum Kinderkrankengeld für das Kalenderjahr 2021 in § 45 Abs. 2a und Abs. 2b SGB V beschlossen. Die Gesetzesänderung ist am 18.01.2021 im Bundesgesetzblatt BGBl. Teil 1 Nr. 1 vom 18.1.2021, Seite 29 f. bekannt gemacht worden. Die Regelungen treten rückwirkend zum 5. Januar 2021 in Kraft und sind auf das Jahr 2021 beschränkt.

Im Nachfolgenden haben wir die Neuregelung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld zusammenfassend dargestellt. Da es sich nicht um eine kirchliche, sondern um eine staatliche Regelung handelt, informieren Sie sich bitte dann weiter über den jeweils aktuellen Rechtsstand und die Umsetzung der Regelungen auf den Internetseiten des Bundesgesundheitsamtes und der gesetzlichen Krankenkassen.

Auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2021/1-quartal/anspruch-auf-kinderkrankengeld/faqs-kinderkrankengeld.html,und des  Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/kinderkrankengeld-wird-ausgeweitet/164738 finden Sie Informationen zu den Kinderkrankentagen und zum Kinderkrankengeld.

Aufgrund der Neuregelung des § 45 SGB V können gesetzlich versicherte Eltern, deren Kinder nach § 10 SGB V familienversichert sind, in diesem Jahr 20 statt zehn Tage Kinderkrankengeld pro Kind und Elternteil beanspruchen, bei mehreren Kindern jedoch höchstens 45 Tage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch um 20 auf 40 Tage pro Kind, bei mehreren Kindern jedoch auf höchstens 90 Tage.

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